Das Musikprogramm BearShare kostenlos zu kriegen ist keine Utopie

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BearShare war ursprünglich eine populäre Tauschbörse mit einem Peer-to-Peer-Netzwerk unter dem speziellen Gnutella- Protokoll. Da konnten kostenlos Daten und auch Musikdateien ausgetauscht werden. Damit waren zahlreiche Verletzungen von Urheberrechten verbunden, weshalb BearShare als Entwickler des Clients zu Schadenersatz verurteilt wurde. Inzwischen wurde BearShare von einem Konkurrenten übernommen, der Musik gegen Entgelt zum Download zur Verfügung stellt. Die Werbung, dass BearShare kostenlos sei, ist also nur bedingt richtig. Die Software selbst ist kostenlos und kann von der Website heruntergeladen werden. Auch die Nutzung des Netzwerkes zum Datenaustausch zwischen einzelnen Nutzern ist kostenlos. Doch ist davon auszugehen, dass dieser Datenverkehr kontrolliert wird. Sollten Verletzungen von Urheberrechten festgestellt werden, ist damit zu rechnen, dass die Nutzer zur Verantwortung gezogen werden und mit empfindlichen Strafen rechnen müssen.
Beim Musikprogramm BearShare wird eine Mitgliedschaft mit monatlichem Beitrag angeboten. Damit kann man so viel von der angebotenen Musik herunterladen, wie man will. Allerdings darf sie nicht auf CD oder DVD gebrannt oder auf einen MP3 Player übertragen werden. Dies ist erst gestattet, wenn man jeden einzelnen Track, den man speichern möchte, für derzeit 0,99 Euro erwirbt. Ein solcher Download ist völlig legal.

Auch für das alte Gnutella Netzwerk werden noch BearShare Clients angeboten. Da dieses Netzwerk aber seiner Definition gemäß keine zentralen Server benutzt, kann man nur dann Daten austauschen, wenn andere Clients im Netzwerk verfügbar sind, welche die gesuchten Daten bereithalten.

Strafbar macht sich vor allem der, der urheberrechtlich geschützte Dateien zum Download bereithält. Auch, wer solche Dateien herunterlädt, macht sich strafbar, wenn er hätte wissen müssen, dass die Daten illegal bereitgestellt waren. Daher sollte man immer vorsichtig sein, wenn Daten wie etwa Musikstücke angeboten werden, von denen anzunehmen ist, dass die Interpreten die Musik nicht kostenlos zur Verfügung stellen wollen.

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Weiterführendes…

Es ist immer noch recht ruhig hier….sas

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