Animierte Bildschirmschoner helfen Leerlauf zu überbrücken

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In den 80er und 90er Jahren waren Bildschirmschoner ein muss für jeden Computerbesitzer. Wurde längere Zeit der Computer nicht benutzt, sollten sie das Einbrennen der konstanten Anzeige in die Röhrenbildschirme verhindern. Eingestellt wurde entweder der schwarze Bildschirm, es gab aber auch schon animierte Bildschirmschoner. Sehr beliebt war das Aquarium, bei dem Fische über den Monitor schwammen, Wasserblasen aufstiegen und „Blubbergeräusche“ durch den Lautsprecher kamen. So mancher Katzenbesitzer hat diese Bildschirmschoner ganz schnell wieder verbannt, versuchte doch der vierbeinige Hausgenosse die Fische zu fangen und hinterließ dabei deutlich sichtbare Katzenpfötchen auf dem Monitor.

Bei den heutigen Flachbildschirmen und Röhrenmonitoren sind diese Maßnahmen unnötig, die Gefahr des Einbrennens der Anzeige besteht nicht mehr. Animierte Bildschirmschoner werden inzwischen nur noch zur Unterhaltung eingesetzt, angefangen bei einfachen Farbspielen bis hin zu regelrechten Filmen. Allerdings wundern sich viele Computerbesitzer, warum nach der Installation solcher aufwendiger Programme die Rechenleistung plötzlich schlechter wird, ihnen ist in der Regel nicht klar, dass animierte Bildschirmschoner im Gegensatz zum einfachen schwarzen Bildschirm eine große Menge an Ressourcen verbrauchen. Wirklich sinnvoll ist der Einsatz von Bildschirmschonern nur noch aus Datenschutzgründen. In Verbindung mit einem Passwort kann verhindert werden, dass unbefugte Personen in Arbeitspausen respektive Abwesenheit die Daten auf dem Bildschirm lesen oder generell auf den Rechner zugreifen.

Ein negativer Aspekt des Einsatzes von animierten Bildschirmschonern ist der hohe, eigentlich unnötige Stromverbrauch. Der Monitor läuft kontinuierlich weiter, die Prozessoren und Grafikkarte nutzen Rechenzeiten, obwohl der PC nicht arbeitet, es aktiviert sich der inzwischen bei den meisten Computern und Bildschirmen vorhandene Energiesparmodus nicht. Im Gegensatz dazu ist ein sinnvoller Einsatz ist das verteilte Rechnen. Freie Kapazitäten werden wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung gestellt, der Bildschirmschoner stellt die aktuellen Berechnungen grafisch dar.

© Yuriy Vahlenko – Fotolia.com

Weiterführendes…

Es ist immer noch recht ruhig hier….sas

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